36. Zurück in Peru

Es ist uns immer eine Freude, unsere Missionszeit in Peru mit euch zu teilen.

„Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin!“ Er ist der Herr über die Völker, Er ist der Herr über die Erde. Psalm 46.10

Gott ist über allem und hat über alles die Kontrolle und auf das vertrauen und bauen wir.

Tikvá Peru

Wie viele von euch wissen, haben wir das Jahr 2026 in der Schweiz begonnen. Es war eine Zeit voller Segen, Ruhe und der Gewissheit eurer Liebe. Nach unserer Ankunft in Peru Ende Februar nahmen wir an den Sportworkshops teil, die wir von Februar bis Mitte März gemeinsam mit der Gemeinde, mit der wir zusammenarbeiten, organisiert hatten. Vor dem Fussball- und Volleyballspiel gab es jedes Mal eine Andacht, und wir haben für die Kinder und Jugendlichen gebetet. Am 26. Februar kamen 20 Teenager mit zum Bibelstudium in die Gemeinde IBC Ate Micaela. Dies war eine starke Zeit und sehr interessant für die Teenager. Zum Abschluss des Ferienprogrammes gab es ein kleines Festchen, wo auch Preise vergeben wurden. Somit startete wieder das “normale“ Programm in Tikva.

Ende März traf unser Volunteer Joël Mundwyler aus der Schweiz ein – er ist Schreiner. Er unterstützt uns in den Workshops mit den Kindern, und ausserdem haben wir im April das Haus einer Familie von Tikva repariert und einige Holzwände ​​für eine Schule in der Nähe des Projekts installiert.

Am 2. April, zu Ostern, sind 23 Teenager mit ans Musical „Die Arche der Erlösung“ gekommen. Wir hatten eine echt schöne Zeit. Ende April hatte die Gemeinde IBC Ate ihr 11-Jahr-Jubiläum, welches im Park gefeiert wurde mit einem Gottesdienst und Darbietungen. Einige unserer Teenager haben ein evangelistisches Pantomimen-Theaterstück aufgeführt. Die Haare standen einem hoch. Gott brauchte sie, um viele Menschen zu berühren. Es war so unglaublich schön.

In den Workshops lernten wir die Vergebung unserer Sünden kennen (Lukas 23,26-56). Die Kinder und Jugendlichen verstanden und verinnerlichten das erhabene Opfer unseres Herrn. Wir erzählten nicht nur vom Kreuzweg, sondern erforschten auch die Bedeutung von Tod und Auferstehung für unsere Hoffnung auf Erlösung. Wir betonten die Wichtigkeit der Vergebung untereinander und gegenüber unseren Nachbarn. Im April reflektierten wir darüber, wie sich Menschen, die ihr Wort halten, durch Integrität, hohes Verantwortungsbewusstsein und Übereinstimmung zwischen Worten und Taten auszeichnen. Anhand der Bibelstelle 2. Samuel 9,1-13 (die Geschichte von König David und Mophiboschet) motivierte dieser Workshop sie, nicht zu lügen und ihren Verpflichtungen und Pflichten in der Schule, gegenüber ihren Eltern und im Alltag nachzukommen. Darüber hinaus übten wir Teamarbeit anhand der Geschichte von Nehemia. Im Mai betonten wir den Mut, der von Gott inmitten von Schwierigkeiten kommt, auch dass sie auserwählt sind und mit Gott über grosse Hürden springen können, was wir mit der Geschichte von Esther angeschaut haben.

In den Eltern-Workshops haben wir uns auf die Entwicklung gesunder Gewohnheiten für die ganzheitliche Entwicklung unserer Kinder konzentriert. Wir ermutigten die Eltern, dass sie nur mit Gott eine bessere Beziehung zu ihren Kindern haben können. Ausserdem veranstalteten wir zusammen mit der Gemeinde IBC Ate eine Muttertagsfeier, an der 21 Mütter teilnahmen.

Liam ist neun Jahre alt, er ist ein Junge von unserem Projekt. Es ging ihm eine Zeitlang gar nicht gut. Er musste notoperiert werden, da ihm eine Vene im Kopf geplatzt ist. Unterdessen geht es Liam wieder gut, und er ist auch wieder voll im Projekt mit dabei.

Amy wird bald sechs Jahre alt. Sie wurde mit dem Down-Syndrom geboren und mit einigen gesundheitlichen Problemen. Ende April wurde ihr After rekonstruiert. Es darf ihr wieder gut gehen. Wir, die zwei Kinder und ihre Familien, sind sehr dankbar für all die Gebete, die gesprochen wurden. Vielen lieben Dank.

Mit Freuden teilen wir euch mit, dass sich die Situation in Manchay beruhigt hat, (Für diejenigen, die beim Freundestreffen nicht dabei sein konnten: In Manchay ist das Problem, dass die Mafia Schutzgeld von Geschäften und Firmen fordern. Letztes Jahr suchten sie sogar ein Pastor. Somit hat die Gemeinde Nuestra Casa gesagt, dass wir noch warten sollen, mit dem Start des Projekts und zuerst schauen, wie sich die Situation entwickelt. Letzten April gab es dann grünes Licht. Zur Sicherheit ist aber immer jemand von dieser Gemeinde mit dabei. Dieses Paar wohnt in diesem Viertel und kennt die Leute vor Ort.) und wir am 5. Juni unser zweites Projekt gestartet haben, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nuestra Casa. Um 15:30 Uhr sollte der Start sein, aber weit und breit war „kein Knochen“ zu sehen. (Das Lokal „die Kirche“ ist nicht gerade am idealsten Ort.) Ich hatte einfach das Gefühl, Gott wird uns noch überraschen. Eine Stunde später… begrüssten wir 19 Kinder, zwei Teenager und fünf Mamas. Gott ist gut und immer für eine Überraschung da. Jetzt sind wir gespannt, was Gott da alles bewirken wird.

Wir sind unserem himmlischen Vater dankbar für seine Treue, Liebe und seinen Schutz in dieser Zeit.

Gemeinde IBC La Molina

Dieses Jahr haben wir eine neue Aufgabe übernommen. Wir sind nun die Koordinatoren für junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren mit 16 Gruppenleitern und 70 Teilnehmern. Wir sind verantwortlich für das Bibelstudium, Jüngerschaft und alle Aktivitäten der Gemeinde. Wir haben ein Projekt an einer örtlichen Schule ins Leben gerufen. Dort haben wir geputzt, repariert und Schulmaterialien gespendet. Es war eine Zeit, in der Gottes Liebe durch konkrete Taten sichtbar wurde. Mitte Juni haben wir ausserdem ein Frühstück bereitgestellt und bei der Reinigung einer Feuerwache im Bezirk geholfen. Dies war eine echt gesegnete Zeit.

Diego ist 26 Jahre alt. Er ist einer unserer Leiter in der Gemeinde bei den jungen Erwachsenen. Ihm geht es gesundheitlich gar nicht gut und darum bitten wir um Gebet. Er hat eine Zyste im Kopf, die ihm grosse Probleme verursacht. Leider ist diese Zyste an einem ziemlich kritischen Ort und es ist sehr schwierig und gefährlich dies zu operieren und doch braucht er eine Operation. Letzte Woche musste er in den Notfall. Es wurden zwei Operationen geplant. Als jedoch sehr erfahrene Chirurgen seinen Fall begutachteten, wurde festgestellt, dass diese viel zu gefährlich sind und eine Mikrochirugie die beste Möglichkeit ist. Diese konnte aber in jenem Krankenhaus nicht durchgeführt werden. So beteten wir, dass ein Platz frei wird in dem Krankenhaus, in dem sie spezialisiert sind. Seit einigen Tagen ist er tatsächlich in diesem Krankenhaus und wartet bis er die nächste Woche dann operiert werden kann. Gott ist gut und hat über alles die Kontrolle. Beten wir doch für ihn, dass er keine Angst haben muss, Gott ihn stärkt, dass alles gut geht, für die Ärzte, die ihn behandeln werden und für seine Familie, dass sie auf Gott vertrauen und ruhig bleiben, egal welche Probleme auftreten.

Camp

Der Pizzaofen ist fertig. Jetzt können Gruppen oder Familien auch neu Brot oder Pizza machen. Wir können echt dankbar sein. Es kamen viele Gruppen und Familien in der Sommerzeit ins Camp und es sieht auch weiterhin super aus. Gott ist gut.

Politik

Für alle, die sich für die Politik interessieren. Am 12. April waren die Präsidenten-Wahlen, die leider mit vollem Betrug überschattet wurden. Diese Wahl wurde leider nicht annulliert und somit ging es am 7. Juni in die zweite Runde zwischen Keiko und Sanchez. Keiko ist zwar “rechts“, aber kontrolliert seit Jahren mit der Mehrheit ihrer Partei das Land. Sanchez ist sehr links und gegen die Christen. Da muss man Angst haben, dass die Christen-Verfolgung hier in Peru anfängt. Wie immer es auch heraus kommt, Gott hat diese Person gesetzt.

Seit heute (24.06.2026) ist es klar, Keiko ist die neue Präsidentin von Peru. Schauen wir einmal wie das wird.

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