35. Jahresbericht 2025

Was für ein Jahr. Wir durften nicht nur unser zweites Grosse Wunder in die Armen schliessen, wir konnten anfangs Dezember, nach drei Jahren, auch wieder einmal in die Schweiz fliegen, um die Familie, Freunde und Bekannte wieder zu sehen und neue Freundschaften zu schliessen. Es war eine wunderschöne Zeit. Wir konnten auftanken und haben jede Minute genossen.

Tikva Perú

Von Februar bis Mitte März veranstalteten wir unsere „Tikviano“-Sommerferienworkshops, in denen wir zwei verschiedene Workshops gemacht haben, Aquarellmalerei und Theater. Diese Workshops haben es den Kindern ermöglicht, ihre Fähigkeiten und Talente zu stärken. Die Samstage nutzten wir, um soziale Themen durchzunehmen, die wir mit verschiedenen biblischen Geschichten darstellten. Zwei Mal ging es auch auf den Sportplatz. Beim Tikvianostart besuchten uns Klara und Micha Luginbühl und danach kam David Hohl zu uns.

Mitte März durften wir meinen Vater, Patrizia und Simon bei uns begrüssen. Sie sind Teil des Vereins Tikvá Perú – Schweiz. Durch die gesammelten Spenden konnten wir den Bau eines Daches für eines der Häuser unserer Familien finanzieren. Es war sehr beschädigt und jetzt dürfen sie wieder trocken leben.

Am 19. April führten wir gemeinsam mit der Gemeinde IBC Ate eine medizinische Kampagne durch. Es gab für die Familien und Kinder zahnärztliche, psychologische und juristische Versorgung, sowie pädiatrische, chiropraktische, augenärztliche und dermatologische Leistungen. Während der Karwoche fand eine berührende Theateraufführung über den Tod von Jesus statt. Nach der Aufführung beteten wir für unsere Kinder von Tikvá.

Seit Mai finden jeden Mittwoch um 19:30 Uhr Gottesdienste mit den Teenagern von Tikvá und der Gemeinde IBC Ate statt, in denen Ronald an zwei Abenden im Monat unterrichtet.

Im Juni führten wir ein Musical auf, bei dem wir Gott in verschiedenen Musikrichtungen, insbesondere im Hip-Hop, lobten. Das zog nicht nur unsere Mitwirkenden, sondern auch die Nachbarn und Vorbeigehenden an. Sie konnten die Botschaft des Evangeliums durch die Musik hören.

Im Juli besuchten wir mit unseren zwölf Tikvá-Teenagern das Heim „Amparo“. Dies tat ihnen sehr gut, da sie einmal eine andere Realität sehen konnten. Sie haben auch ein Programm zusammengestellt für diese Zeit, welches sie mit viel Freude und Liebe durch-führten. Für den Lobpreis war Ronald zuständig und für die Andacht Mario, der Leiter des Heims. Es war eine echt gesegnete Zeit.

Am 19. Juli luden wir die Mütter zu einem besonderen Abendessen ein. Diese Zeit war echt schöne. Sie erzählten uns, wie sehr sie mit Tikvá gesegnet werden, sprich wie unendlich dankbar sie sind und wieviel sie schon lernen durften.

Ende August veranstalteten wir ein Jugendcamp mit 15 Jugendlichen aus Tikvá Peru und 15 Jugendlichen der Gemeinde IBC Ate. Wir wurden ausserdem von acht Missionaren aus den USA und einem aus Trinidad und Tobago unterstützt. Besonders schön war, dass 14 Jugendliche Jesus Christus in ihr Herz aufnahmen. Die 30 teilnehmenden Jugendlichen lobten Gott, beteten für ihre Eltern und Familien und nahmen an Gesprächsrun-den teil, in denen sie über ihre emotionalen und familiären Situationen sprachen. Es war ein berührendes Wochenende.

In den Workshops mit den Eltern haben wir Themen wie: die Bedeutung der Vorbildfunktion für ihre Kinder behandelt und Workshops zum Thema Unternehmertum abgehalten. Von April bis Mai haben sie ein Nadelkissen für das Handgelänk genäht und von Juni bis August Wollmützen gestrickt.

Im September durften wir unseren Volunteer Nathanael Fuhrer zum zweiten Mal bei uns begrüssen, nachdem er bereits 2023 bei uns war. Er unterstützte uns in den Workshops und nahm an unserem Familientreffen teil, bei dem wir einen Ausflug in den Zoo unternahmen. Es war eine sehr schöne Zeit.

Im Oktober wurden von der Gemeinde IBC Ate Bibeln gespendet und an die Jugendlichen verteilt, damit sie im Glauben weiter-wachsen könne

Am 29. November haben wir mit den Familien Weih-nachten vorgefeiert, da wir ja anfangs Dezember in die Schweiz flogen. Wir dachten schon, es gäbe fast nichts für die Kinder, aber dem war nicht so. Sie durften viel Segen empfangen, wie gespendete Torte, Panettone, warme Schokolade und Geschenke. Die Mamas haben sich in Gruppen eingeteilt, um kleine Häppchen als Dankeschön für alle zu machen. Wir hatten eine besinnliche Zeit, in der die Weihnachtsgeschichte natürlich nicht fehlen durfte.

GEMEINDE IBC – LA MOLINA

In diesem Jahr haben wir wieder die Koordination der Betreuung von 70 jungen Erwachsenen (25 bis 35 Jahre) übernommen. Der Herr hat uns erlaubt, die Jüngerschaft von 14 Leitern zu unterstützen. Dienstags fanden unsere Koordinationstreffen statt und samstags unsere Gottes-dienste.

Im Juni führten wir in Abstimmung mit der gesamten Gemeinde Missions- und Evangelisationsarbeiten in anderen Bezirken durch, was immer eine hammer Zeit ist.

GEMEINDE NUESTRA CASA – CIENEGUILLA

Ronald unterrichtet Theologie im Frauenministerium der Gemeinde. Dieses Jahr haben sie mit dem Neuen Testament angefangen (Matthäus bis Römer). Der Unterricht findet jeden Mittwoch statt. Wir haben ein Wachstum im Studium des Wortes Gottes beobachtet und gesehen, wie die Frauen diese biblischen Wahrheiten in ihrem Dienst und ihrem Familienleben anwenden. Gott sei alle Ehre.

Auch dieses Jahr unter-stützten wir die Gemeinde bei ihren Events.

CAMP MAHANAIM

Bereits seit einigen Jahren helfen wir in Generation 2000 mit. Dieses Jahr war ich für die Kranken

zuständig und Ronald für die Power Points und die Koordination der Workshops. Von überall kamen sie her und es gab gute, interessante Gespräche, einen starken Lobpreis, sowie viele Predigten. Auch durften Seelen geheilt werden. Sie konnten Vieles lernen, um es dann in ihrer Heimat oder wo sie Gott auch hinführt, weiterzugeben.

Ansonsten koordiniere ich, seit unsere Kleine auf der Welt ist, von zu Hause aus mit den Gruppen.

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