31. Leben haben sich verändert

Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk. 2. Korinther 9:8

Mit Freuden teilen wir euch mit, dass wir nach fast drei Jahren wieder einmal in die Schweiz kommen für zweieinhalb Monate. Am 5. Dezember geht die Reise los und dieses Mal zu viert. Wir freuen uns riesig, euch alle wieder zu sehen.

Der Husten von Jeremia ist endlich weg. Danke für jedes Gebet. Es darf uns gut gehen. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir am 20. Juli Abigail Giaele einsegnen konnten. 

Zur Feier des Tages sind wir am 1. August zum ersten Mal in den CH-Club gegangen, wo wir auch einige andere Missionare getroffen haben. War echt schön. Seit langem konnten wir wieder einmal einen feinen Cervelat und Bratwurst essen. Mmmmhhh… war doch fein.

TIKVÁ PERU

Es erfüllt uns mit grosser Freude, wie Gott am Wirken ist. Wir sind sehr privilegiert, das Wort Gottes weiter geben zu können. Das ist nicht in allen Ländern so. Es ist auch ein Segen, dass wir viele Aktivitäten mit der Kirche IBC Ate in Viñedos durchführen können. Das ist sehr wichtig, um unsere Familien in Tikvá eines Tages ihnen zu übergeben, damit wir in einem anderen Ort/Viertel neu anfangen können.

Im Juni führten wir zusammen mit der Kirche IBC ein Musical auf, bei dem wir Gott in verschiedenen Musikrichtungen, insbesondere im Hip-Hop, lobten. Das zog nicht nur unsere Familien von Tikvá und der Gemeinde IBC an, sondern auch viele vom Viertel. Sie konnten die Botschaft des Evangeliums durch die Musik hören.

Im Juli besuchten wir mit zwölf unserer Tikvá-Teenager das Heim „Amparo“. So konnten unsere Jugendlichen eine andere Realität als ihre eigene kennenlernen, insbesondere den Wert einer Familie. Wir lobten Gott, hatten eine Andacht und genossen die tolle Gemeinschaft. Die Teenager haben ein kleines Dessert, ein kleines Sandwich und Passionsfruchtsaft vorbereitet, um es mit den Teenagern im Heim zu teilen. War echt lecker. Sie haben auch verschiedene Spiele mit ihnen gemacht und Alessandro spielte auf seiner Flöte zwei Lieder. (Er kam so schüchtern zu Tikvá und jetzt spielt er vor anderen Flöte. Das war definitiv nicht möglich vor 2 ½ Jahren. Er durfte so viel lernen in Tikvá und sein Selbstwertgefühl stärken. Gott hat wirklich viel gemacht in ihm.) Es war eine sehr schöne Zeit und eine Quelle des Lernens, sowohl menschlich als auch spirituell.

Am 19. Juli luden wir die Mütter zu einem besonderen Abendessen ein, wo wir gemeinsam eine schöne Zeit verbrachten. Sie erzählten uns, wie sehr ihre Familien mit Tikvá gesegnet sind.Worüber wir uns sehr gefreut haben.

Vom 31. Juli bis 3. August besuchten 15 unserer Jugendlichen die Jugendkonferenz zum Thema KI (Künstliche Intelligenz) in der IBC La Molina. Dort hörten sie nicht nur über dieses Thema, sondern auch über die Bedeutung Gottes in seiner Schöpfung und seinem Plan für uns sowie über die Sorgfalt, die wir im Umgang mit diesem KI-Tool walten lassen müssen.

Seit Mai finden ausserdem jeden Mittwoch um 19:30 Uhr Gottesdienste mit den Jugendlichen aus Tikvá und der Kirche IBC Ate statt, wo Ronald an zwei Mittwochen im Monat predigt.

In den letzten Monaten haben wir Workshops mit Kindern und Jugendlichen zur Bedeutung der Familie (Lukas 1,5-25) gemacht. Wir sollen unser Vertrauen auf Gott setzen (Matthäus 7,24-29). die Bedeutung von Dankbarkeit (Lukas 17,11-19); und dass Gottes Vergebung und Liebe über menschlicher Kritik stehen (Johannes 4,1-42). Durch diese Workshops haben sie ihr Vertrauen in Gott gestärkt.

In den Workshops mit den Mamas haben wir Themen wie zum Beispiel: die Bedeutung von Vorbildfunktion für ihre Kinder behandelt und Workshops zum Thema Unternehmertum abgehalten. Von April bis Mai haben sie ein Haarband genäht und von Juni bis August eine Wollmütze gestrickt.

Vom 22. bis 24. August veranstalteten Tikvá Perú und die IBC Ate ein Camp, mit 30 Teenagern (16 von uns). NO DEAL war unser Thema.

1. Thema: Der Ursprung des Universums und des Lebens (No Deal: Die Wahrheit)

2. Thema: Der Ursprung des Menschen (No Deal: Gottes Plan für mein Leben)

3. Thema: Gruppenzwang (No Deal: Meine Identität)

4. Thema: Lügen über Sex (No Deal: Meine sexuelle Integrität)

5. Zusammenfassung (No Deal: Gottes Wille in meinem Leben) hat Ronald gehalten.

In diesen Plenaren konnten die Teenager Zweifel an der Schöpfung ausräumen, die von Gott gegebene Identität und den Wert sexueller Integrität (Pred. 3,3 – Alles hat seine Zeit) bekräftigen. Das Schöne daran ist, dass 75 % der Teenager noch nie eine persönliche Begegnung mit dem Herrn hatten. Viele wissen und kennen das natürlich, haben aber ihr Leben nie Gott übergeben. Daher war es wunderbar zu sehen, wie sie Gott durch Worship anbeteten und uns baten, sie im Gebet für ihre Familie und Freunde zu unterstützen. Es war so schön zu sehen, wie einige aufgingen wie eine wunderschöne Blume. Viele wollten ein persönliches Gespräch, um mehr über den Glauben zu erfahren. Wir können also sagen, dass 60 % verstanden und ihr Leben Christus übergeben haben. Ich weiss, es wäre schön zu sagen, dass 100 % ihr Leben dem Herrn übergeben haben, aber das ist nicht der Fall. Wir glauben jedoch, dass Gott für jeden von ihnen seine Zeit hat, und wir möchten einfach darauf vorbereitet sein, dass Gott uns in diesem Moment gebraucht. Ehre sei ihm!

Kirche IBC – LA MOLINA – Jovenes RE

Evangelisationstag

Im Juni führten wir mit der gesamten Gemeinde Missions- und Evangelisationsarbeiten in verschiedenen Bezirken in Lima durch. Im Juli veranstalteten wir mit den von uns betreuten jungen Erwachsenen einen Jugendkongress zum Thema: „Ein junger Mann mit Charakter, geprägt durch das Wort Gottes“. Darüber hinaus organisierten wir ein Treffen mit allen Leitern von den jungen Erwachsenen. Wo wir Beziehungen gestärkt haben, einen Austausch hatten, eine Andacht, viele Fragen beantwortet wurden und ein feines Pachamanca genossen haben. Vom 14. bis 16. August nahm Ronald an einer Schulung zum Thema „Predigtvorbereitung“ mit einem Lehrer aus den USA teil.

Treffen mit den Leitern von den jungen Erwachsenen.

Kirche Nuestra Casa – CIENEGUILLA

Im Juli nahmen wir an einer Familienveranstaltung der Gemeinde teil. Ronald gibt weiterhin Bibelkurse in der Frauenarbeit. Wir sind ihnen dankbar, denn Tikvá erhält immer wieder Materialien für die Kinderworkshops und vor allem Kleiderspenden für die Familien. Samstag Nacht (06. Sep.) brachte Charito ihren Mann, Pastor Angel, in den Notfall, wegen unglaublichen Oberbauchschmerzen.  Resultat: Pankreatitis.  Unterdessen ist der stabil.

Charito und Pastor Angel

Campamento Mahanaim

Wir haben einige gute Monate hinter uns. Viele Gruppen kamen, um Zeit mit Gott zu verbringen, von ihm zu lernen und Gemeinschaft untereinander zu pflegen. Seit längerem ist ein Pizzaoffen und eine zweite Grillstation geplant und bald geht es zur Umsetzung. Der Boden für das Vorhaben ist schon bereit.

Gebetserhörung

Die Geschichte von Kevin und seinem Vater.

Kevin und sein Vater Segundo.

Kevin hat eine Toi Toi WC Miete Firma. Am 24. Mai 2025 hat sein Vater einen Tank gereinigt und etwas fiel hinein. Er dachte, es habe ja nicht mehr viel Exkremente drin und stieg rein. Weil es keine Ventilation im Tank gibt, verlor er das Bewusstsein. Er versank in den Fäkalien. Kevin sah es, und ohne zu überlegen, sprang er auch hinein, um seinen Vater herauszuziehen. Aber auch er verlor das Bewusstsein. Die Arbeiter leerten den Tank aus, damit sie die Beiden herausholen konnten. Nach ca. 20 Minuten waren sie dann endlich draussen. Kevin kam zu Bewusstsein, übergab sich mehrmals und verlor wieder das Bewusstsein. Im Spital angekommen, gaben die Ärzte keine Hoffnung. Beide waren im Komma. Weil die Überlebenschance sehr niedrig war, hat man sie im Bett nur in den Gang der Intensivstation gestellt. Viele haben angefangen zu beten für die beiden, Tag und Nacht, dass Gott zwei Wunder vollbringt, denn er hat das letzte Wort. Er steht über den Ärzten und ist der Einzige, der das Unmögliche möglich macht. Als der Vater ein Zeichen gab, kam er in ein Zimmer. Nach 20 Tagen im Komma war er aufgewacht. Kevin war 32 Tage im Komma und danach brauchte er noch eine Woche Sauerstoff. Beide sind nun zu Hause sich am Erholen. Kevin braucht nur noch wenig Sauerstoff. Wir sind so unglaublich dankbar für diese zwei gossen Wunder – Vater und Sohn wieder zu Hause. Kevin teilte uns mit, dass er es kaum glauben konnte, seine Onkel und Tanten in der Kirche zu sehen. Durch diese zwei unglaublich grossen Wunder wurde seine ganze Familie gerettet. Kevin und sein Vater Segundo, bedanken sich herzlichst für jedes Gebet. Wir beten, um die vollkommene Wiederherstellung.

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