27. Gott überrascht

Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? Johannes 11:40

Nach gefühlten 100 Wohnungs-Besichtigungen dürfen wir euch mit Freuden mitteilen, dass wir endlich eine Wohnung haben. Gott hat uns echt überrascht. Durch die Hilfe von zwei Ehepaaren konnten wir eine Wohnung kaufen, die in der Nähe der Schweizer Schule ist. Am 1. Juli war der grosse Tag. Zügeln war angesagt. Wir fühlen uns sehr wohl und gesegnet. Gott ist so gut. Wir danken euch vielmals für all euer Einstehen im Gebet.

TIKVÁ

KINDER:

Die Zeit von April bis Juli war eine grosse Freude und ein Segen, weil wir gesehen haben, wie unsere Kinder im Glauben und in ihrem Verhalten gewachsen sind. In der Schule haben sie sich auch verbessert.

Wir hatten Workshops, in denen wir darüber gesprochen haben, unsere Ziele zu erreichen, ohne jemandem zu schaden, denn das lehrt uns das Wort Gottes. Auch sprachen wir über Teamarbeit anhand der biblischen Geschichte vom Bau der Arche, in der Noah und seine Familie sich gegenseitig unterstützten und über die Schwierigkeiten, die sie hatten. Dies ermöglicht Kindern zu verstehen, dass Individualismus und Egoismus nie dauerhafte Vorteile haben. Ausserdem hatten wir in der Geschichte von Jakob, Esau und Zachäus das Thema Ehrlichkeit und Mitgefühl. Dies ermöglichte es jedem Kind, seine Einstellungen zu Hause, in der Schule und in der Gemeinschaft zu beobachten, zu analysieren und sich bewusst zu machen, dass wir ohne diese Werte, Gott nicht gefallen und er nicht zulassen wird, dass ihr Leben besser wird.

Am 12. Juli durften wir Giulia Scirocco bei uns willkommen heissen. Sie konnte für zwei Wochen in unsere Arbeit hier in Peru hineinschauen. Giulia hat fleissig mitgeholfen und war uns eine grosse Hilfe. Die Kinder haben sie ganz schnell in ihr Herz aufgenommen. In Tikvá wie auch in der Gemeinde, die wir unterstützen, durfte sie ihr Zeugnis weitergeben, das viele sehr berührt hat. Vielen lieben Dank für deine wertvolle Hilfe.

Wir haben auch sportliche Aktivitäten mit Teamspielen, Sport und einer Reflexion durchgeführt. Es war eine sehr unterhaltsame Zeit. Die Verantwortlichen dieser Zone geben uns einen Spezialpreis für den Kunstrasensportplatz, da wir etwas für ihre Kinder und deren Familien in diesem Viertel machen. Ein Freund unserer Gemeinde hat die Sportplatzkosten übernommen. Vielen Dank!

Unser Familientreffen am 20. Juli bot Eltern und Kindern Gelegenheit zur Interaktion bei verschiedenen Aktivitäten an. Kinder und Eltern mussten zusammenarbeiten, um ans Ziel zu kommen. Das war echt lustig. Wir hatten auch einen Workshop, der von einer Psychologin geleitet wurde. Simeona hatte die kleinen Kinder unterhalten, damit niemand von den Eltern eine Ausrede hatte, nicht mitzumachen. Am Nachmittag war dann Freizeit. Sie durften baden gehen und natürlich durfte ein Fussball- und Volleyballmatch nicht fehlen. Es war wirklich ein toller Tag.

Wir danken Gott für all seine Fürsorge und Führung.

ELTERN:

Zweimal im Monat finden die Workshops für Eltern statt. Letztes Jahr war die Teilnahme der Eltern sporadisch. Gott sei Dank, haben wir unterdessen nun dauerhaft die Teilnahme von 18 Eltern. Mit ihnen hatten wir Themen wie: Vergebung, Rechte und Pflichten, Ehrlichkeit und Verständnis in der Familie. Bei jedem Thema gab es einen biblischen Text oder eine biblische Geschichte dazu. Sowohl die Psychologin, unser Anwalt aus dem Team und wir, haben diese Themen durchgenommen.

Durch Hausbesuche teilten uns die Familien mit, dass sich die Beziehungen zu ihren Kindern verbessert haben. Sie erzählten uns auch, wie sie durch die Workshops gestärkt wurden und sie verschiedenste Sachen in ihrer Familie umsetzen konnten. Auch wie sich ihre Kinder in den spirituellen, emotionalen Momenten und in der Schule verbessert haben.

GEMEINDEN:

Christliche Mission – Nuestra Casa – Cieneguilla

Während dieser Zeit von April bis Juli unterrichtete Ronald weiterhin den Theologiekurs „Biblischer Überblick“ für die Frauengruppe und gab biblische Reflexionen bei den Teenie- und Jugendtreffen. Diese Kirche hat drei Standorte (in Cieneguilla, Manchay und in La Molina), sodass Ronald ab letztem Mai die Jugendleitung an allen drei Standorten unterstützte.

Gott stellte das Leben vieler Heranwachsender und junger Menschen wieder her, und zwar so sehr, dass im Juli ein ganzer Tag für ein Familientreffen abgehalten wurde. Gott sei alle Ehre.

Allianz Cristiana y Misionera – Huaycán

Diese Kirche durften wir ein Jahr lang als Verantwortliche für die Jugendarbeit unterstützen. Wir sind Gott so dankbar, der uns erlaubt hat, in dieser Zeit dort zu dienen und gemeinsam zu wachsen. In dieser Zeit durften wir sehen, wie Gott das Leben vieler Teenager und junger Erwachsener wiederherstellte und ihren Dienst für Gott stärkte. Wir hatten mehrere Evangelisationseinsätze und zwei Missionsreisen, eine in den Dschungel (Moyobamba) und die andere in die Berge (Huancayo), um das Evangelium des Herrn Jesus Christus auf die Strasse und in ein Krankenhaus zu bringen, das krebskranke Menschen behandelt.

Es gab so viele harte Erfahrungen, gute, nicht so gute, und Siege in Ihm. Wie schön ist das doch, denn die Arbeit im Königreich wird nie einfach sein. Aber vor allem danken wir dir, Gott, für das Privileg, das du uns gegeben hast, um zu dienen.

Campamento Mahanaim

April bis Juni hätte echt mehr sein können im Camp, aber andererseits konnten wir so Sachen erledigen, für die wir sonst keine Zeit hatten. Seit Juli ist es Gott sei Dank wieder angestiegen, so dass wir wieder schön zu tun haben. Caleb musste notoperiert werden, wegen Blinddarm, deshalb ist seine Schwester Flor für ihn eingestiegen. Wir hoffen er ist bald wieder fit genug, um wieder einzusteigen.

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