Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. Epheser 2:10
Gott schläft nicht, das dürfen wir immer wieder sehen. Sei es im Projekt oder in der Arbeit mit den Teenies und den jungen Erwachsenen.
TIKVÁ PERU
Seit dem letzten Mal war einiges los. Wir durften am 24. September unseren ersten Volunteer bei Tikvá Perú willkommen heissen. Nathanael Fuhrer hat uns zwei Wochen lang, tatkräftig unterstützt. Vielen lieben Dank.

Am 21. Oktober haben wir eine Gesundheitskampagne durchgeführt. Es kamen ein Chiropraktiker, eine Coiffeuse, ein Zahnarzt und eine Psychologin. Alle vier sind Christen und haben ihr Können umsonst zur Verfügung gestellt. Was für ein Segen. Die Psychologin hatte solch einen Andrang, dass viele leider an diesem Tag nicht drangekommen sind. Aber sie war so gerührt von den Kindern und den Eltern, dass sie noch drei weitere Male ehrenamtlich gekommen ist. Am 14. Dezember kam der Chiropraktiker auch noch einmal und hat seinen Dienst angeboten. Auch sein Herz wurde bewegt. An diesem Tag wurde auch gespielt, viele coole Gespräche konnten geführt werden und es war einfach eine Hammer-Zeit.

Am 3. Dezember machten wir mit den Kindern und den Eltern einen Ausflug zum Strand. Für einige war es das erste Mal am Strand. Zuerst wurde natürlich gebetet. Wir machten einige Spiele, wie zum Beispiel: Pool auffüllen (was dann für die Kleineren genutzt wurde), Sandburg bauen, jede Gruppe musste jemanden mit Sand einbuddeln, Fussball und Vollyball. Auch diese Zeit war wirklich ein Segen. So viele lachende Gesichter zu sehen, den Stress und die Sorgen einmal loszulassen und einfach nur geniessen können, war echt super für alle.


Es gibt auch Geschichten von einigen Kindern, die uns bewegen und motivieren, diesen Dienst fortzusetzen. Wir möchten euch zwei dieser Geschichten erzählen. Yuler Villalba ist ein 7-jähriger Junge. Er kam für etwa zwei Monate von weit her (aus einer anderen Gemeinde), um unsere Workshops zu beobachten, während er eine Stange umarmte. Aber eines Tages beschloss er, am Workshop teilzunehmen. Seither ist er eines unserer treusten Kinder, und wir beantworten gerne all seine Fragen und sehen ihn gerne lächeln.

Shantal Choca ist eines unserer 8-jährigen Mädchen. Sie ist ein Mädchen, das sich grosse Sorgen um ihre Familie macht, insbesondere um ihre Mutter, die lange Zeit in einem Arm gelähmt war (sie sind Christen). Manchmal bat Shantal uns um Gebete und Hilfe für ihre Mutter. Wir besuchten sie zu Hause, wo wir mehr über sie und die Situation erfuhren, in der sie sich befanden. Wir beteten zusammen, ermutigten sie mit dem Wort Gottes und suchten beim Tikvá Vorstand Schweiz Hilfe, für Flors Therapien. Inzwischen hat sich ihr Arm sehr verbessert. Die Familie von Shantal ist seit Beginn aktiv am Bildungsprojekt beteiligt. Shantals Glaube an Gott und die praktische Liebe zu ihrer Mutter ermöglichten die Wiederherstellung der Gesundheit ihrer Mutter.



Der Grossvater von Liam (eines unserer Kinder in Tikvá), hat uns ja von April bis Dezember die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, in denen wir die Workshops des biblisch fundierten Bildungsprojekts durchführen. Aber Herr Teodoro hat einige Pläne für das nächste Jahr. Deshalb teilte er uns mit, dass wir diesen Standort nicht mehr weiter nutzen können. Für diese tolle Unterstützung in dieser Zeit sind wir ihm wirklich sehr dankbar.
Was unseren Glauben an Gott stärkt, ist, dass die Familien des Projekts sich organisieren, um ihre Gemeinderäume zu verbessern, damit Tikvá seine Aktivitäten weiterführen kann. Während sie Zementböden machen, einige Sachen reparieren, stellt uns eine der Mütter ihre Garage zur Verfügung, um das Projekt von Tikvá weiterzuführen. Da können wir sehen, dass Gott nicht schläft. Er bewegt Menschen, damit sein Werk weitergeführt werden kann.
ARBEIT MIT TEENIES UND JUNGEN ERWACHSENEN
HUAYCÁN (Gemeinde – Alianza Cristiana y Misionera): Wir haben mit 13 Teenies und jungen Erwachsenen einen Missionseinsatz gemacht nach Huancayo. Ab in die Anden. Unser erster Einsatz war in einem Spital mit Krebspatienten. Das war sehr berührend. Zuerst hatten wir eine Worship Zeit und danach haben wir ein Theater aufgeführt; nur Gott rettet (YouTube – Solo JESÚS salva!). Ronald gab eine kleine Reflexion und machte einen Aufruf, wer Jesus einladen möchte in sein Leben. Viele hoben die Hand, und wir durften mit ihnen sprechen und für sie beten.

Eine junge Frau, 33 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines kleinen Jungen, hatte drei Tage nachher eine OP und musste die Gebärmutter entfernen lassen. Sie hatte solche Angst, dass sie die Eierstöcke auch noch rausnehmen muss, aber da können wir sagen, Gott ist gut. Die OP verlief ohne Komplikationen und die Eierstöcke musste sie nicht herausnehmen. Sie schreibt mir heute noch.
Wir hatten auch zwei Mal Einsatz im Park. Da haben wir zwei verschiedene Theater aufgeführt. Wir durften mit vielen Leuten sprechen und auch beten sowie einen Einsatz mit noch einem anderen Theater bei den jungen Erwachsenen in Huancayo und in den zwei Gottesdiensten durchführen. Es war wirklich eine strenge, aber mega gesegnete Zeit. Gott schläft nicht. Er berührt heute noch.

CIENEGUILLA (Gemeinde – Nuestra Casa): In diesen Monaten haben wir die historischen und poetischen Bücher des Alten Testaments durchgenommen. Die Ausbildung dieser Frauen basiert auf dem Studium des Wort Gottes, aber gleichzeitig auch auf der gegenseitigen Hilfe im Gebet. Das bedeutet nicht nur Information, sondern auch das Lernen, einander auf praktische Weise zu lieben und zu unterstützen.

Jeden Mittwochnachmittag lehren wir von Grund auf die neuen Teenager/jungen Erwachsenen im Glauben. Wir haben uns mit dem Gebet, dem Studium des Wort Gottes und der praktischen Einbindung in unser Verhalten beschäftigt. Unterdessen sind es nicht mehr sieben, sondern schon 13 Teenager und junge Erwachsene. Flor ist eine 21-jährige, junge Frau, die Psychologie studiert. Sie wurde von einer unserer jungen Frauen in die Gruppe eingeladen, da sie Klassenkameradinnen an der Universität sind. Flors Bekehrung war so aufrichtig, dass sie sofort ihr Cousin und dann ihre Cousine mitbrachte. Wir freuen uns über das, was Gott in ihrem Leben tut. Gott vervielfacht heute noch.
Am Mittwoch, den 13. Dezember, hatten wir die Abschlussfeier der Teilnehmerinnen des Kurses und mit den Teenagern und jungen Erwachsenen werden wir eine Zeit des Austausches haben, mit verschiedensten Snacks und Spielen zum Jahresende.

An der Frauenkonferenz durfte ich, Rebekka, am 25. November predigen über die Wichtigkeit der Familie. Ich war schon ein bisschen nervös, da alles auf spanisch ist, aber es hat echt gut geklappt. Es war eine sehr schöne Konferenz.
Campamento Mahanaim
Wir sind fleissig daran, das Camp zu verschönern. Endlich bekam der Fussballplatz synthetisches Gras, wie auch der Kinderspielplatz. Dort haben wir auch einiges weggenommen und mit neuen Sachen ersetzt. Der Spielplatz bekam auch einen bunten Zaun. Der Volleyballplatz hat Gras bekommen und es ist auch noch einiges geplant. Bald gibt es eine fahrbare Feuerstelle, einen Pizzaofen und eine zweite Grillstation. Im Haus Nissi ist ein Plättliboden geplant. Kopfschmerzen bereitet uns das Pool, mit den neuen Normen, aber da sind wir dran. Wir dürfen uns nicht beklagen wegen den Reservationen. Kaum ein Wochenende vergeht ohne Gruppe. Wir dürfen echt viele Gruppen willkommen heissen und der Dezember, welcher einer unserer schwächsten Monate ist, ist dieses Jahr gut im Rennen. Gott ist auch da am Werk. Es ist ein Segen, dass wir so viele Sachen verbessern können, und dass wir auch so viele Reservationen erhalten. Unglaublich!

