20. Türen schliessen sich, Türen öffnen sich…

In Offenbarung 3:7b steht:

…Wo er aufschliesst, kann niemand mehr zuschliessen; wo er aber zuschliesst, kann niemand mehr öffnen.

Manchmal kann man nicht verstehen, warum sich eine Türe schliesst, aber es ist schön zu wissen, wo Gott eine Türe schliesst, macht er auch wieder eine andere auf.

Privates

Die Zeit in der Schweiz haben wir sehr genossen. Es war so schön, so viele liebe Menschen nach dreieinhalb Jahren, wieder einmal zu sehen. Wir hatten viele ermutigende Gespräche, konnten vielen von unseren Projekten erzählen und die Besuche waren sehr wertvoll, wie auch alle Gebete miteinander. Leider hat es mit einigen Besuchen nicht geklappt. Da hoffen wir auf ein Wiedersehen bei unserem nächsten Besuch in der Schweiz.

Wir haben uns auch unglaublich gefreut, unsere vier neuen Familienmitglieder in die Arme zu schliessen (wie natürlich unsere ganze Familie) und sie kennenzulernen. Die langen Spaziergänge, die saftigen Wiesen, Pilze suchen im Wald und wieder einmal ein bisschen Schnee hat uns sehr gutgetan. Wir konnten voll auftanken.

In der Gemeinde in Rorschach durften wir alle Projekte vorstellen und im Dezember im Schmetterlingsraum des Glaubenszentrums in St. Margrethen zwei Mal präsentieren. Dort teilten wir Fotos, Videos und zeigten ein bisschen mehr von der peruanischen Kultur und allem, was in den Projekten gemacht wurde und noch gemacht wird.

Präsentation im GLZ St. Margrethen.

Es gab einige Treffen mit unserem Pastor, Patrick Noser, und dem Gemeindevorstand der Pfingstgemeinde St. Margrethen, bei denen wir berichteten, wie es uns geht und wie es uns ergangen ist. Was getan werden könnte und was verbessert werden sollte. Es wurden Gespräche zur Kontinuität des Kinderheims geführt zwischen dem Schweizer Verein und dem Peruanischen Verein. Leider kam es zu keiner Einigung und Mitte Februar 2023 wurde diese Türe geschlossen. Ronald wird sich nun auf Tikvá konzentrieren.

Am 4. Januar sind wir wieder gut in Peru gelandet. Es ist richtig schön heiss hier. Wir wohnen noch bei meinen Schwiegereltern, bis wir eine Wohnung/Haus finden, das in unser Budget passt.

Tikvá Perú

Wir freuen uns sehr, mit euch die neusten Schritte zu teilen, die wir in unserer Organisation gemacht haben und zu sehen, wie der Herr uns stärkt und uns auf dieser Reise führt. Es haben sich einige Türen geöffnet.

Zunächst einmal haben wir die Familien nach acht Monaten wieder persönlich besucht. Wir haben mit ihnen geredet, gelacht, ihren Leistungen, Kämpfen und Sorgen zugehört und vor allem mit ihnen gebetet. Darüber hinaus haben wir das neue Projekt der Erziehung und guten Behandlung in Familien mit Hausaufgabenhilfe geteilt, das wir mit Kindern und Eltern durch Kurse und Workshops auf der Grundlage des Wortes Gottes durchführen möchten. Aber dieses Mal nicht nur mit den vier Familien, sondern mit mehreren Familien der Zone C von Viñedos.

Mit den Spenden von Europa konnten wir all dies und viel mehr einkaufen für unser Projekt.

Wir haben den ersten Vorschlag gemacht mit 30 Kindern, 25 Eltern und 15 Jugendlichen zu arbeiten.

Die Familien haben sich über die Initiative des Projekts gefreut und vorgeschlagen, uns dabei zu unterstützen, die Kinder und ihre Familien zu kontaktieren und einen kleinen Snack zuzubereiten, wenn die Workshops stattfinden. Wir fühlen uns sehr geliebt und unterstützt von den Familien. Auch sehen wir es den Eltern an, die wollen, dass ihre Kinder in der Schulbildung besser werden, und die Eltern wollen sich im Umgang mit ihren Kindern verbessern.

Dann passierte etwas Unerwartetes. Wir trafen uns mit dem Nachbarn Teodoro. Er ist Familienvater von drei Kindern und hat gerade sein zweistöckiges Haus gebaut, und er war daran interessiert zu erfahren, was das Projekt beinhaltet. Wir hatten die Gelegenheit, ihm alles zu erklären, und er hat sich bereit erklärt, uns das Erdgeschoss für Unterricht und die Workshops mit den Kindern und Eltern zur Verfügung zu stellen, obwohl der Boden noch nicht gemacht ist, aber das ist für uns keinesfalls ein Hindernis. Wir beten, dass er irgendwann den Betonboden legen kann.

Darüber hinaus sahen wir einen weiteren Segen. Eine Kirche, mit der wir das Projekt teilten, schenkte uns Tische, Stühle und Materialien für Kinder von 6 bis 8 Jahren (1. bis 3. Klasse). Ausserdem hatten wir Unterstützung aus der Schweiz und konnten mit den Spenden, Tische, Stühle und Materialien für Kinder von 9 bis 11 Jahren (4. bis 6. Klasse) kaufen.

Vanessa und ich am Lokal dekorieren.

Die Einweihungsparty von unserem Projekt fand gestern 08. April statt.

In kürze kommt ein separater Eintrag von diesem wunderschönen Tag.

Wir sind wirklich dankbar für all eure Gebete und eure Unterstützung. Sie haben uns in Zeiten gestärkt, in denen es schien, als wüssten wir nicht, wie wir diese Herausforderung angehen sollten. Doch hier sind wir und nehmen die Herausforderung an.

Zusammen mit euch, meine lieben Freunde, Verwandte und Bekannte, wollen wir den Zweck erfüllen, den wir als Organisation haben: „Das Evangelium von Jesus Christus verbreiten, sich um die geistlichen, emotionalen, erzieherischen und materiellen Bedürfnisse von Familien kümmern und Familien, die im Glauben wachsen wollen, mit Kirchen gesunder Lehre verknüpfen.“

Campamento

Vom 10. bis 19.1. haben wir einmal mehr in Generation 2000 mitgeholfen. Ich als sogenannte „Krankenschwester“ und Ronald als Koordinator der Workshops und Beamer-Dienst. Wir hatten viel Spass und eine gesegnete Zeit. Viele Sonntagsschullehrer/innen durften neues lernen, Gottes Segen empfangen und bei Gott auftanken. Es war richtig schön.

Im April/Mai werde ich Mayra ablösen im Camp, da sie ihr zweites Baby bekommt. Momentan bin ich gerade daran, die Flyer für dieses Jahr zu machen und koordiniere meistens von zu Hause aus, da wir (mit Verkehr) ca. 2 ½ Stunden von Cieneguilla weg wohnen. Momentan gehe ich einmal in der Woche ins Camp.

Kirche / Jugendarbeit

Seit Februar unterstützen wir eine Gemeinde in der Jugendarbeit, in der 20 Teenies und Jugendliche im Wort Gottes unterrichtet werden. Wir haben Evangelisationsveranstaltungen für Kinder in sehr abgelegenen und armen Gegenden durchgeführt. Ronald arbeitet im Musikdienst und ermutigt die Teenies und Jugendlichen, an sozialen Programmen teilzunehmen, in denen sie ihre Nächstenliebe praktizieren können.

Ausserdem machten wir im März einen Ausflug in den Norden Perus (nach Tumbes), wo Ronald ein Workshop für Sonntagsschul-, Teenie- und Jugendleiter gegeben hat, und er durfte in zwei Gemeinden predigen. Wir sind sicher, dass diese Aktivitäten zur Weitergabe des Evangeliums der grundlegende Teil des missionarischen Rufs sind und Hand in Hand gehen mit den Projekten zugunsten von Kindern und ihren Familien, die Tikvá durchführt. Wir glauben, dass wir uns ganzheitlich um die Bedürfnisse des Menschen kümmern sollen.

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