Camp

Unterdessen dürfen wir das Camp wieder zu 100 % auslasten. Somit konnten wir mehr Gruppen willkommen heissen, was uns sehr freute. Mein Projekt musste ich verschieben, da hinter den „Cabañas“ zu wenig Sonne hinkommt, hat das Holz angefangen zu schimmeln. Wir haben alles geputzt und an einem anderen Ort aufgebaut. Die Idee für den Platz hinter den „Cabañas“ ist da, jetzt müssen wir nur warten, bis wir es umsetzen können. Die Lounge aus Paletten ist fast fertig und jetzt neu auf dem Platz vor dem Mini Apartment Jireh. Ich finde, es hat sich doch noch einen super Platz gefunden und zu allem hin, wird jetzt auch dieser Ort genutzt. Die Schaukel auf Paletten befindet sich neu auf dem Spielplatz. Da der eine Baum gestorben ist, gab es einen freien Platz. Darum haben wir auch die Wand neu gestrichen, damit wir die zwei Paletten mit den Pflanzen aufhängen können und alles ganz schön aussieht. Ich bin richtig stolz auf diese drei Sachen. Sie sind sehr schön geworden. Im Mai habe ich das jetzige Team vorbereitet für ihre neuen Aufgaben, da ich nicht mehr vor Ort bin. Die Flyer werde ich noch bis Ende Jahr fertig machen und ihnen zuschicken und veröffentlichen.
Kinderheim
Zuerst möchte ich dem Herrn dafür danken, dass er sich um uns kümmert und uns anleitet, die Arbeit zu erfüllen, die er uns anvertraut hat.

In diesen fünf Monaten (Januar – Mai 2022) setzten wir die Sommerworkshops „Mahanaim“ (Malerei, Theater und Sport) fort; und die Kinder haben ihre künstlerischen Arbeiten präsentiert und zum Abschluss der Aktivitäten, im Rahmen eines selbst geleiteten Gottesdienstes, Theater gespielt.

Darüber hinaus haben wir den Bau des „Mahanaim-Kolosseums“ eingeweiht, in dem die Kinder Gottesdienste abhalten, Sport treiben und eine Reihe von auf den Boden gemalten Spielen (Ludo, Schach und andere) spielen können. Es macht ihnen sehr viel Spass und es ist eine andere unterhaltsame Option.
Wir freuen uns über eine ganz besondere Situation. Es gibt ein Geschwisterpaar, das ins Kinderheim kam, als der Junge drei Jahre und das Mädchen eineinhalb Jahre alt war. Während der acht Jahre im Kinderheim wollten sie immer eine Familie haben, aber aufgrund einer Reihe von Schwierigkeiten war dies nicht möglich. In den letzten zwei Jahren konnten wir jedoch das Gerichtsverfahren beschleunigen. Jetzt hat eine Pastoralfamilie die Entscheidung getroffen, sie zu adoptieren. Da der Prozess nicht so einfach ist, bitten wir Sie, um Ihr Gebet. Es ist wichtig zu erwähnen, dass viele Kinder, die so viel Zeit im Heim verbracht haben, nur dank Gott, weil ER derjenige ist, der Dinge geschehen lässt, jetzt ihre Familien geniessen können.

Wir sind dankbar, ein Team zu haben, das die Kinder liebt und ihnen erlaubt, den Herrn jeden Tag besser kennenzulernen.
Ende Mai verabschiedete ich mich von dem Kinderheim, um in die Schweiz zu kommen, im Vertrauen, dass Gott uns führen wird, um die besten Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.
Tikva Peru
Die Serie, die wir mit den Mamis und Familien durchgenommen haben, ist fertig. Somit hat das die Gemeinde von Ate übernommen. Sie haben Mitte April mit den Serien weitergemacht. Es war und ist uns eine Freude, die Mamas und Familien kennengelernt zu haben. Da wir ihre Stärken und Schwachpunkte kennengelernt haben, sind wir jetzt am Schauen, wie wir zu mehr Geld kommen, um unser Projekt mit ihnen zu starten.

Von September 2021 bis April 2022 haben wir die Serie „Liebe, die verändert“ durchgenommen mit den Mamis und Familien. Die Serie hat ihnen im geistlichen Leben und dem guten Zusammenleben zu Hause sehr geholfen. Wir konnten dauerhaft mit vier Familien arbeiten, die sich bereit erklärt haben, die Kurse bei uns zu machen. Wir durften sie begleiten und ihnen helfen, einige komplizierte Gesundheitssituationen gemeinsam zu lösen. Auch Probleme mit ihren Partnern wurden angegangen und andere wurden ermutigt, ein Geschäft aufzubauen, das es ihnen ermöglicht, sich selbst zu finanzieren.
Diese Besuche bei den Familien mit dem Tikvá-Team haben es uns ermöglicht, etwas über ihre Stärken und die Entwicklungsmöglichkeiten in der Gegend zu erfahren. Es ist daran zu denken, dass wir keine Aktivitäten mit noch mehr Familien durchführen konnten, weil es in Peru viele Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie (Covid-19) gab. Die Menschen müssen bis heute eine Doppelmaske tragen.

Im Monat März hatten wir unseren Abschluss bezüglich der Jüngerschaftsworkshops. Nun startet eine neue Phase mit Hilfe bei der Bildung für die Kinder der Familien und dem Unternehmerprojekt. Aus diesem Grund brauchen wir auch in diesem Bereich Ihre Gebete; für die Arbeit, die wir mit der biblischen Kirche in Peru fortsetzen möchten, für die Vereinbarungen, die mit den Leitern der Gegend getroffen werden müssen, in die die Familien andere Familien einladen sollen, und dass Gott Finanzen freisetzt.
Tikva hat drei wichtige Achsen: 1) Familie und Kinder; 2) Aufmerksamkeit für Opfer häuslicher Gewalt und 3) Unternehmerische Projekte.
Vielen Dank für Ihre Gebete und Ihre finanzielle Unterstützung.
Jovenes RE
In den Monaten Januar – April 2022 haben wir die Koordination mit allen Leitern der Gruppen unterstützt. Wir bildeten andere Leiter fertig aus, machten Jüngerschaftsschulungen und organisierten auch Evangelisationsaktivitäten.

Es wurden sehr schöne Momente des Studiums des Wortes Gottes, des Lobpreises und der Durchführung von Veranstaltungen für die Teilnahme vieler junger Menschen in der Kirche geteilt.
Für uns ist es immer ein Privileg, in der Kirche zu dienen. Deshalb haben wir es genossen, während dieser drei Jahre und fünf Monate unseres Aufenthalts in Peru, Teil des Dienstes für junge Menschen zu sein.
Privat
Wir kommen in die Schweiz! Besser gesagt; Wir sind unterdessen schon da. Es ist so schön, nach drei Jahren und fünf Monaten wieder einmal hier zu sein, den neuen Familienzuwachs persönlich kennenzulernen und alle auch wieder einmal live zu sehen.

Es gab einige Herausforderungen, wie zum Beispiel der Pass von Ronald und die Übersetzung des einen Dokuments für sein Visum. Am Flughafen durften wir am geplanten Tag nicht abfliegen, da wir für den Kleinen „nur“ den Schweizer Pass hatten. Da er aber in Peru geboren wurde, musste er das erste Mal, mit dem Peruanischen Pass ausreisen, aber NUR beim allerersten Mal. 😉 Wir durften dann bei Ronalds bestem Kollegen und seiner Familie schlafen, die in der Nähe des Flughafens wohnen. Dadurch hatten wir noch eine superschöne Zeit bei ihnen und konnten uns so auch noch richtig verabschieden.
Am nächsten Tag hat die Fluggesellschaft, mit ein wenig Druck, unsere Flüge umgebucht. Somit konnten wir dann gleich den Peruanischen Pass für Jeremia machen lassen.
Die Zeit in der Schweiz nutzen wir für viele Besuche, Sitzungen, einen Verein für Tikva zu gründen, wichtige Entscheidungen zu treffen, Info-Nachmittag oder Abend, Erholung, für die Hochzeit meiner kleinen Schwester 😉 und um die Familie zu geniessen.
Wir können es kaum erwarten, euch alle zu sehen.
PS: Könnt ihr mir, Rebekka, bitte ein WhatsApp schicken, da ich leider viele Nummern verloren habe. ☹ Vielen Dank!