15. Jahresbericht 2021

Peru: Dieses Jahr wurde es gefährlicher in Peru. Die Überfälle, Autodiebstähle und Einbrüche sind enorm angestiegen. Wir durften einige Male Gottes Bewahrung erleben. Vielen Dank für all eure Gebete. Auch durch die politischen Probleme, einem neuen Präsidenten, sind die Lebensmittel und Sachen für den Lebensunterhalt ziemlich teurer geworden, was für viele Familien eine prekäre Situation geworden ist.

Campamento Mahanaim: Nachdem ich im Januar noch Mutterschutz hatte, habe ich im Februar wieder angefangen zu arbeiten. Da wir noch nicht so viele Leute auf einmal willkommen heissen durften, kamen bis Ende Juni mehr Familien zu uns ins Camp. Im zweiten halben Jahr war dann definitiv mehr los, nur schon mit kleinen Gruppen von Gemeinden, die wieder langsam anfingen, Lager durchzuführen. Es ist so schön, wieder mehr zu hören hier im Camp, wie Gott angebetet wird, Menschen wieder aufgebaut werden, neue Kraft schöpfen und eine neue Richtung/Vision bekommen. Mit unseren monatlichen Aktionen und Feiertag Spezials durften wir auch Leute animieren wieder zu uns zu kommen. Trotz der Corona-Krise war das Jahr 2021 ein sehr grosser Segen. Wir haben zwei grosse Spenden erhalten, um die eine Mauer neu zu machen, die vom Einstürzen bedroht war und um eine neue Solarthermie zu kaufen, da die eine kaputt ging. Auch konnte ich einen festen Boden hinter den „Cabañas“ machen lassen. Was die Basis für mein kleines Projekt ist. Ich freue mich sehr, euch im nächsten Jahresbericht, Fotos zeigen zu können. Bis dahin, müsst ihr noch ein wenig Geduld haben. 😊

Kinderheim: Es war eine Zeit vieler Herausforderungen und Schwierigkeiten, aber wir haben auch die Fürsorge und Führung des Herrn gesehen.

Anfang des Jahres hatten wir unsere Sommerworkshops „Mahanaim“ (Malerei, Theater und Sport) durchgeführt. Diese Aktivitäten werden wirklich zu einer gesunden Gewohnheit. Andererseits bauten wir einen „Computerraum“, damit unsere Tutoren die Hausaufgaben der Kinder ausdrucken und prüfen können. Die Kinder hatten immer noch virtuellen Unterricht, der gleichzeitig mit den verschiedenen Stufen gegeben wurde. Auch konnten viele Dinge angeschafft werden, die das Kinderheim brauchte. Wie zum Beispiel Sachen für die Küche, Möbel für die Kinderhäuser und Dinge zur Verbesserung der Infrastruktur.

Darüber hinaus hatten wir unseren Gottesdienst einmal pro Woche (bei Schichtwechsel) fortgesetzt, bei denen die Kinder diejenigen waren, die organisierten und leiteten. Nach dem Gottesdienst hatten wir eine Zeit der Koordination und die Kinder konnten einige Fragen stellen. So machten wir sie zu einem Teil des Ganzen.

Wir haben Schulungen für unsere Tutoren entwickelt, um besser mit den Kindern arbeiten zu können, und sie haben auch seelsorgerliche Beratung für ihre spirituelle Stärke erhalten.

Unsere Kinder wurden von unserem Gott bewahrt, da sie während dieser Pandemie nicht krank wurden. Einige der Erwachsenen waren jedoch bei schlechter Gesundheit und wir haben gesehen, wie sie sich erholt haben und weiterhin mit uns arbeiten.

Wir hatten Anfang November einen grossen Segen. Pastorenfreunde des Kinderheims erlaubten uns, für ein Wochenende (3 Tage) in ein Strandhaus zu gehen. Diese Zeit hat riesigen Spass gemacht. Es gab viele Spiele, einen Besuch auf einer Kuhfarm und in ein Museum, schöne Strandspaziergänge und natürlich durften die Kinder vieles über Gott lernen. Gott hat in besonderer Weise in ihnen gewirkt.

Im Jahr 2021 haben insgesamt neun Kinder das Kinderheim verlassen. Sieben Kinder gingen zur Wiedereingliederung in die Familie und zwei wurden adoptiert.

Insgesamt haben wir 28 Kinder, aufgeteilt in drei Häuser: Acht Babys von 0-3 Jahre, neun Mädchen von 3-10 Jahre, 10 Jungen von 3-11 Jahre und ein 16-jähriges Mädchen.

Wir bitten euch, weiterhin für unsere Kinder, für das Arbeitsteam und für alle, die diese Arbeit unterstützen, zu beten. Seid reich gesegnet.

TIKVA PERU: Wir durften Pastor Alan und seine Frau Marisol, wie auch das Ehepaar Daniel und Monica von den USA, in unserem Team willkommen heissen. Alan hat uns die Tür geöffnet, um im Armenviertel von Ate Vitarte mit Tikva zu starten. Dort haben wir mit der Serie „Liebe, die verändert“ mit den Mamis und Familien gestartet, um sie so einerseits kennen zu lernen, sie im Glauben zu stärken, zu beobachten wo die Not ist, aber auch wo ihre Stärken sind, plus die Situationen mit dem Ehepartner und der Familie zu verbessern. Diese Besuche helfen uns, Vertrauen zu gewinnen und herauszukristallisieren was für Projekte wir mit den Mamis, Papis und Kindern, nach der Serie starten können. Bei den vielen Besuchen sahen wir einige gesundheitliche Probleme in den Familien, wo wir mit Medikamenten, Lebensmitteln und Windeln helfen konnten. Wir durften auch einen Tikva Verein in den USA gründen sowie unsere Tikva T-Shirts und eine Homepage machen. Gespannt schauen wir in die Zukunft, wie Gott uns weiterführt.

Kirche IBC & Junge Erwachsene RE: 2021 war ein Jahr des Lernens, der Stärkung und des Segens des Herrn für unseren missionarischen und pastoralen Dienst in unserem Leben als Ehepaar.

Nachdem wir 2020 Leiter einer Gruppe von zehn jungen Menschen zwischen 25 und 35 Jahren waren, übernahmen wir in diesem Jahr, 2021, auch die Koordination von den jungen Erwachsenen. Darin bestand, das Leben von zehn Leitern in ihrer Jüngerschaft zu stärken und sie zu begleiten in ihren persönlichen Bedürfnissen. Gleichzeitig betreuten wir drei Gruppen, insgesamt 60 jungeErwachsene.

Dies war eine schöne Phase, das Teilen des Wortes, der Jüngerschaft und des Wachsens in diesem Bereich der Zusammenarbeit mit der christlich-biblischen Kirche, welche uns ihre Arme öffneten, um unseren Dienst auszuüben.

Ronald durfte auch in diesem Jahr einige Male die Andacht machen und predigen.

Wir glauben weiterhin, dass der Herr uns darauf vorbereitet, neue Herausforderungen anzunehmen und Instrumente bei der Verbreitung des Evangeliums zu sein.

Wir danken euch herzlichst für all eure Unterstützung im Gebet und für eure Grosszügigkeit. Ohne euch wäre all das nicht möglich. Wir wünschen euch von Herzen Gottes reichen Segen.

In Liebe Ronald und Rebekka mit Ian Jeremia

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