13. Gesegnet

Jauchzet dem HERRN, alle Welt; singet, rühmet und lobet! Psalm 98:4

Es gibt einiges, um zu jauchzen und Gott zu rühmen. In jedem Projekt durften wir einige gute Sachen erleben oder es hat positive Veränderungen gegeben. Lest doch einfach weiter, was so alles geschah…

Camp: Wir haben eine Spende erhalten, um die eine Mauer, die vom Einsturz bedroht war, neu zu bauen. Sie sieht richtig hübsch aus.

Endlich konnte ich meinen lang ersehnten festen Boden, hinter den „Cabanas“, machen lassen, für mein kleines Projekt.

Wir durften noch mehr Segen erhalten. Jemand hat uns eine Solarthermie gesponsert. Diese sollte bald eintreffen.

Seit August kommen auch immer mehr Gruppen zu uns und unterdessen dürfen wir bis zu 100 Personen aufnehmen. Klar, es ist noch nicht wie früher, aber mit unseren Aktionen und Feiertag-Spezials, die wir jeden Monat anbieten, sind wir auf einem guten Weg.

Seit Mitte September sind wir daran, das Camp wieder auf Vordermann zu bringen. Nur schon neu streichen, macht viel aus. Die Gärten werden auch wieder hergerichtet. Es wir wieder richtig schön.

Kinderheim: Die letzten Monate waren in allen Aspekten sehr erfreulich für das Kinderheim. Wir haben verschiedene Möbel und Geräte geschenkt bekommen oder auch gekauft. Es wurde gestrichen, und wir haben einen „Computerraum“ eröffnet, damit die Kinder ihre Aufgaben per Zoom ausführen und die Aufgaben untersuchen können, da sie ja immer noch von zu Hause aus Schule haben.  Darüber hinaus dient er als Ort für Kino und für Workshops.

Wir freuen uns auch, dass bereits 4 Kinder Adoptiveltern erhielten oder zu ihren Familien zurückgekehrt sind (sie waren zwischen 5 und 7 Jahre im Kinderheim). Auch sind wir nur „einen Schritt“ davon entfernt, dass ein Geschwisterpaar, das in unserer Einrichtung bereits seit vielen Jahren ist, adoptiert werden kann. Wir freuen uns riesig. Es ist uns ein grosses Anliegen, dass jedes unserer Kinder Gott als seinen Vater kennt, der sie über alles liebt. Ausserdem ist es notwendig, dass sie ein familiäres Umfeld aufbauen können und nicht für viele Jahre institutionalisiert werden.

Wir haben einen Briefkasten, in den die Kinder ihre Anliegen einwerfen können. Dort fanden wir im Oktober einen Zettel mit folgendem Satz: „Ich bin glücklich, weil ich heute Gott begegnet bin.“ Deshalb sind wir hier: DASS UNSERE KINDER EINE BEGEGNUNG MIT DEM HERRN HABEN.

Im November hatten wir Missionare zu Besuch, um verschiedene Aktivitäten zu planen, die es den Kindern ermöglichen, mehr über die Bibel zu erfahren. Vom 26.-29. November wird unser Minicamp sein.  Organisiert zusammen mit einer Kirche, wo sie Spass haben, lernen und betreut werden können. Ein Haus am Meer mit Pool, Essen, Ausflüge… alles wurde gesponsert, wir müssen keinen Cent bezahlen. Gott ist echt beeindruckend. Er liebt seine Kinder, speziell Waisenkinder, und versorgt sie.

Vielen Dank für eure Gebete und Unterstützung.

Tikva Peru: Am 25. September hatten wir unser erstes Treffen mit sieben Mamas. Da durften wir sie endlich kennenlernen. Es war echt eine schöne, lustige Zeit. Als erstes werden wir einmal in der Woche, für acht Wochen (immer nach Absprache mit den Mamas/Familien), ein Thema durchnehmen: „Liebe, die verändert“.

Am 9. Oktober haben Ronald und ich mit einer Familie und einer Mama begonnen. Im Laufe der acht Wochen werden wir die Familien besser kennenlernen, können die Situation in der Familie beobachten, herausfinden, wo ihre Stärken sind, und umso mehr vertrauen wir bekommen, werden die Mamas/Familien offener, und wir können auch tiefere Fragen stellen… Das alles hilft uns, um zu schauen, wie es weiter geht, wo wir anknüpfen können.

Jovenes RE: Mit den jungen Erwachsenen haben wir „After Office“ eingeführt. Wir treffen uns einmal im Monat in der Kirche, um Lobpreis zu haben, Spiel und Spass und eine kleine Predigt. Danach gehen wir zusammen essen. Letztes Mal waren wir cirka 40 Personen und alle haben für Ian Jeremia Happy Birthday gesungen, da es genau an seinem ersten Geburtstag war. In unserer Gruppe durften wir auch vier neue junge Erwachsene willkommen heissen. Wir sind auch daran, vier neue Leiter auszubilden. Damit sie in Aktion kommen, treffen wir uns alle via Zoom. Jeder neue Leiter übernimmt ein Thema, danach werden die Teilnehmenden in zwei Gruppen aufgeteilt, welche dann von den neuen Leitern geführt werden. Anschliessend bleibt noch Zeit, um Fragen zu beantworten, miteinander und füreinander zu beten. Zum Schluss kommen alle noch einmal zusammen.

Mit 12 von unserer Gruppe, mit den jungen Erwachsenen.

So vervielfachen wir für nächstes Jahr Gruppen. Auch können wir die Aufgabe in Ruhe abgeben, da wir ja nächstes Jahr eine Zeit lang in die Schweiz kommen werden. Wir freuen uns riesig darauf.

Politik: Die Situation hier in Peru mit dem neuen Präsidenten ist überhaupt nicht gut. Der Dollar ist so hoch wie schon lange nicht mehr, die Preise sind gestiegen. Allerdings schaffen es die Menschen auf eine Art zu arbeiten, in der sie von Tag zu Tag leben.

Gesellschaftlich kämpfen wir dafür, dass der Kommunismus nicht die Art und Weise wird, hier zu leben. Aufgrund der Arbeitslosigkeit hat die Kriminalität zugenommen. Im Bildungsbereich findet der Unterricht seit zwei Jahren virtuell statt. Im Gesundheitswesen befolgen wir immer noch strenge Protokolle wegen dem Thema Coronavirus.

Die Peruaner fahren jedoch mit der Energie und dem Geist fort, Widrigkeiten zu überwinden.

Wir werden sehen, was später passiert.

Privat: Ian Jeremia flitzt seit fast zwei Monaten herum. Unterdessen muss man echt schnell sein. Am 30. Oktober haben wir seinen ersten Geburtstag gross gefeiert. Es war wunderschön und heiss. Er wird am 15. Dezember seinen Schweizer Pass bekommen, dann können wir anfangen, wegen Flügen für den Mai zu schauen. Wir freuen uns sehr, nach fast 3 ½ Jahren wieder einmal in die Schweiz zu kommen und euch alle zu sehen. Wir beten noch für eine Lösung, für all unsere Sachen, da wir aus der Wohnung müssen, weil sie verkauft wird.

So, wir wünschen euch allen einen schönen Herbst. Bei uns ist es ja Frühling (25° C hatten schon einmal 30° C). Was das für ein Sommer werden wird…

Wir möchten uns auch herzlichst für eure Unterstützung bedanken, sei es im Gebet oder finanziell. Ohne euch, wäre das alles nicht möglich. Seid reich gesegnet und dick gedrückt.

Ronald & Rebekka mit Ian Jeremia

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