Befiehl dem Herrn dein Leben an und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen. Psalm 37:5
Wir haben grosses Vertrauen, dass Gott alles in die richtigen Bahnen einfügt. Das ist auch unser Gebet. Er arbeitet in seiner Zeit und nicht in unserer, was manchmal echt schwierig ist und viel Geduld und natürlich auch Vertrauen braucht. Aber bis jetzt hat uns Gott auf jeden Fall nicht enttäuscht. Mit jeder Herausforderung dürfen wir wachsen. Wir sind sehr gespannt, was wir noch alles erleben dürfen.
Camp Mahanaim:
In den letzten Monaten konnten wir vieles im Camp verbessern. Es wird immer hübscher und es sind noch viele Ideen vorhanden. Mal schauen, was wir alles umsetzen können in der nächsten Zeit.

Bis jetzt hatten wir ein echt gutes Jahr. Die Auslastung im Camp war tip top. Viele Gruppen durften hier Zeit mit Gott verbringen, auftanken, ihn kennen lernen, ihren Glauben stärken, viel Spiel und Spass haben. Es ist sehr schön zu sehen, wie die Gruppen diesen wunderschönen Ort geniessen.
In unseren Andachten haben wir immer wieder interessante Diskussionen. In der letzten Andacht, durften wir sogar Hanni willkommen heissen, die wieder gut in Peru angekommen ist.
Kinderheim:
Unterdessen geht der Junge, der psychische Probleme hat, nicht mehr zur Schule. Ronald arbeitet jeden Morgen mit ihm im Kinderheim an der Nivellierung seines Studiums, damit er das Schuljahr nicht verliert. In den kurzen Zeiten des Nachdenkens und des Lobens hat er ein Lied gelernt, das sagt: „Jesus Sohn von David, hab Gnade mit mir, schau auf meine Not, nur deine Stimme will ich hören…“ Dieses Lied war eine grosse Motivation und eine geistliche Hilfe für ihn. Seine Verbesserung wurde auch sichtbar in den Sitzungen mit dem Psychiater.

Nachmittags hilft Ronald den Kindern der Primarstufe bei ihren Aufgaben, berät einige der Grundstufen, hat Zeit mit ihnen zu spielen und über dies und das zu sprechen. Das gibt eine gute und koordinierte Arbeit mit der Nachhilfe von Kindern.
Schliesslich wurde im geistlichen Bereich mit dem Pastor des Hauses abgestimmt, dass Ronald kurze biblische Andachten hält, bevor die Kinder zur Schule gehen und am Freitagnachmittag, dürfen sie einen Kindergottesdienst besuchen, der ihnen viel Spass macht.

Am 5. Oktober haben wir wieder einmal einen Flohmarkt veranstaltet und Pachamancas (ein feines peruanisches Gericht) verkauft, um die Einnahmen fürs Kinderheim aufzustocken. Es war ein voller Erfolg.
TIKVA PERÚ:
Am ersten Mai durften wir ein neues Teammitglied für Tikva begrüssen. Wir haben jetzt neu auch einen Marketing- und Sozial-Medien-Kommunikator.
Seit dem 27. Juli ist offiziell unsere Organisation Tikva Peru geboren. Wir hätten ja eigentlich diese Nachricht schon am 8. Mai bekommen sollen, aber eben… alles braucht hier ein bisschen länger… Jetzt muss unser Anwalt nur noch ein paar kleine Sachen regeln, und dann können wir weitere Schritte machen.
Am 12. Oktober hatten wir unser erstes offizielles Tikva Meeting. Wir konnten einige Punkte klären. Das Tikva Peru Logo haben wir jetzt definitiv ausgewählt. Es standen drei zur Auswahl und in eines haben wir uns alle gleich verliebt. Wir möchten das Logo schützen lassen, das wird auch wieder seine Zeit dauern und das mit der RUC Nummer… mal schauen wie lange das geht. Wir hoffen nicht all zu lange.

Seit dem 29.10 haben wir die RUC Nummer. Juhui… Es geht vorwärts. Jetzt müssen wir noch festlegen, wo wir das professionelle Video machen werden.

Es geht in kleinen, aber sicheren Schritten voran und das freut uns.
04.05.2019 Welche Freude, heute treffen wir uns mit Salome und ihrer Familie. Sie besuchen ihren Bruder/Sohn & Familie in Pucallpa. Ihr Bruder ist dort in der Mission. Das Gespräch mit Salome & Katarina hat uns sehr ermutigt. Es hat uns sehr gefreut Schweizer Besuch zu bekommen und es gab sogar einige leckere Sachen von Mama mitgeschickt.

26.05.2019 Es ist 2.41 Uhr. Wir, auf einmal hell wach. Stärker und stärker bebt die Erde. Ich flitze zum Fenster und jenste Nachbarn sind schon auf der Strasse. Zurück im Zimmer, war sich mein Schatz schon am Anziehen. Ich zog mir einen Pullover über und schlüpfte in die Schuhe. Als wir beim Türrahmen waren von der Eingangstür, beruhigte sich die Situation langsam wieder. Nach langen fünf Minuten war es wieder ruhig. Im Norden war der Ausgangspunkt vom Erdbeben, das eine Stärke von8,0 hatte. In Lima haben wir es aber trotz der recht grossen Distanz sehr gut gespürt.
27.05.2019 Ein kurzes Nachbeben von 4.8 gab es heute. Es war eine bewegende Zeit.
29.05.2019 Ich, Rebekka, folgte heute der Einladung von Kanal Luz (Licht), das ist ein christlicher Fernsehsender. Sie haben viele verschiedene Sachen vorgestellt. Unter anderem, wie man die Bibel den Kindern näher bringt, in kurzen Comicfilmen – “Das Superbuch“. Es wurden auch mehrtägige Meetings angeboten, um Strategien zu finden, wie man die heutige Jugend besser in der Kirche involviert und sie nicht das Interesse an der Kirche verlieren. Natürlich auch wie und wo der Kanal Luz arbeitet und wie ihre Vision ist. Es war echt interessant. Im Hinterkopf habe ich da auch schon eine Idee für die Zukunft. Mal schauen was daraus wird!
30.06.2019 Ronald ging mit einem Team, von den jungen Erwachsenen, in das Kinderspital als Clown. Sie durften viele Kinder zum Lachen bringen und auch Hoffnung verteilen. Es machte ihm sehr viel Spass. Danach ging es gleich weiter für Ronald. Er ging das erste Mal mit in die IBC Gemeinde von Ate (ein Stadtviertel von Lima), um im Lobpreis mitzuspielen. Seit längerem spielt er im Lobpreisteam vom Männergottesdienst am Montag mit.

20.07.2019 Höhepunkt des Ehekurses. Wir haben diesen Kurs „Ehe fürs ganze Leben“ anfangs Mai angefangen und am 27. Juli ist er fertig. Heute hat der Ehemann die Ehefrau überrascht und umgekehrt. Mein lieber Mann hat mich mit einem Medley überrascht und einem wunderschönen Blumenstrauss. Ich habe eine Schatztruhe gefüllt mit ganz vielen Fotos von speziellen Momenten. Es war so schön. Danach haben wir unsere Männer mit ihrem Lieblingsessen überrascht. So ein Kurs sollte in jeder Gemeinde offeriert werden, damit viele Ehen Heilung erfahren können, damit sich die Paare immer mehr verstehen und wachsen können. Wir waren das jüngste verheiratete Paar und konnten viel von den anderen lernen.
27. – 29.07.2019 In diesen Tagen hat Ronald im Teenie-/Jugendlager mitgeholfen von der Kirche in Huaycán. Als er letztes Jahr für zwei Monate hier in Peru war, um eine Wohnung für uns zu suchen, waren es gerade mal fünf Jugendliche. Bis kurz vor der Rückreise in die Schweiz, war die Anzahl Jugendlicher bereits auf 30 gestiegen. Es ist wunderschön zu sehen, wie Gott Ronald braucht.

01.08.2019 Heute gab es Besuch im Kinderheim. Ronald dachte Andy sei aus den USA, darum fing er an englisch mit ihm zu sprechen. Sie kamen ins Kinderheim, um die Geburtstage der Kinder zu feiern. Als Bianca Ronald erzählte, dass Andy aus Deutschland ist, schlich er sich an Andy an und sagte: „Können wir auf deutsch sprechen?“ Überrascht drehte er sich um und sagt: „Na klar!“ Ich erzählte von Camp, Kinderheim und Tikva. Er fand es sehr interessant, was wir mit Tikva vorhaben. So wurden sie Freunde.
30.08 – 01.09.2019 An diesen Tagen machten wir einen kleinen Trip nach Churin. Es gibt dort viele Thermalbäder. Churin liegt auf 2‘258 m und wir hatten schöne 29°C. Wir haben es in vollen Zügen genossen. Weit weg von der Stadt, um wieder richtig aufzutanken.


13. – 15.09.2019 Am 13. ging es mir, Rebekka, „hundsmiserabel“. Ich habe wieder einmal irgendwelche Bakterien erwischt. Nichts hat gehalten über Stunden und das gerade an dem Tag, als das EMEC (Frauenwochenende) angefangen hat. Am Nachmittag hat mich Ronald ins Spital gebracht, weil ich am Austrocknen war. Wenn man die Haut zusammengedrückt hat, ging sie nicht mehr zurück. Gar nicht gut. Sie haben mir über die Venen Flüssigkeit und Medikamente zugeführt. Strengste Bettruhe hat mir der Arzt verordnet, somit bin ich erst am nächsten Tag nachgereist ans Frauenwochenende. Ich lass mir das doch nicht nehmen von diesen Bakterien. Es war eine super Zeit, mit ganz vielen Überraschungen. Als wir zurückkamen, haben die Familien und Freunde im grossen Saal der Gemeinde schon auf uns gewartet. Meine Augen blickten durch die Reihen, und da war er. Mein Schätzchen mit einem riesigen Blumenstrauss. Besser konnte dieses Wochenende nicht enden.

17. + 18.09.2019 Céline, eine ehemalige Arbeitskollegin, ist uns in diesen Tagen besuchen gekommen. Sie konnte mit uns mit zur Arbeit für einen Tag. Ich zeigte ihr das Camp und danach habe ich sie ins Kinderheim gebracht, wo sie dann ganz viel spielen konnte mit den Kindern. Die Kinder lieben es, wenn jemand kommt, dann wird diese Person richtig herausgefordert. Da sie es sehr gut gemeistert hat, sind wir mit ihr in den Wasserpark gegangen. Ich liebe diesen Park, vor allem in der Nacht. Es ist wunderschön mit den Lichtern.
29.09.2019 Heute wurden wir offizielle Mitglieder in einer Gemeinde hier in Peru.

06.10.2019 Ich bin wieder Tante geworden. Jeeeee…. Ich habe richtig mitgefiebert. Wie bei jedem meiner Nichte/Neffen. Wir sind froh, dass alles gut gegangen ist und sowohl die Mutter als auch der kleine Micha wohlauf sind.
12.10.2019 Ronald und ich werden in den nächsten Wochen prüfen, ob wir eine Kleingruppe von den jungen Erwachsenen (ab 25 Jahren) übernehmen sollen. Da einige Leiter in den Missionseinsatz nach Purús gegangen sind, haben wir jetzt Zeit dort rein zu schauen und mit zu helfen. Purús ist ein Ort im Dschungel, wo man nur mit dem Flugzeug hinkommt und noch sehr viel Not ist.

19.10.2019 Heute ist ein grosser Tag. Die IBC, unsere Kirche hier in Peru, wird 40 Jahre alt. Ein riesen Fest. Mit Fussball und Volleyball spiel, vielen leckeren Sachen zum Essen, Tombola, Tanz Show, Pferde und Hunde Show, Spiel und Spass für Kinder und die ganze Familie. Es war echt ein toller Tag.